Wir sind zwar gestern schon extra noch weiter gefahren, und haben in Richfield übernachtet, aber wir sind trotzdem erst so um 2 in der Canyonlands Gegend angekommen. Angefangen haben wir dann bei Dead Horse Point, wo angeblich ein Siedler perplex davor stand und gedacht hat, da kommt mein Pferd nie durch... sieht a bissl so aus. Man steht eigenentlich auf einem höheren Plateau und hat eine schöne Aussicht auf die verschiedenen Canyons und Schluchten. So ein Siedler möcht ich nicht gewesen sein, du wanderst so nichtsahnend vor dich hin und plötzlich ist dann so ein riesen unwegsames Loch vor dir. Ich würd mich ehrlichgesgat schnell zum ansiedelen überreden lassen (naja ist nur blöderweise alles Wüste da...). Aber auf jeden Fall sehr beeindruckend. Im Canyonlands National Park haben wir dann gleich unseren ersten Arch, den Mesa Arch, gesehen mit ähnlich faszinierendem Panorama im Hintergrund. Sehr sehr toll! Im Arches National Park gabs dann noch mehr von den Dingern ;-) Im Reisefürer stand, daß die leider manchmal brökeln, und wenns über einem knackt sollte man lieber schnell abhaun, aber solang wir da waren haben alle gehalten. Wir sind im Arches NP den Devil's Garden Trail gelaufen zum Landscape Arch. Bei der Gelegenheit hat sich Frederic dann die Sohle vom Schuh abgelaufen.... (ehrlich! aber nur die rechte hihi). Den zweiten musst er dann auf seine Lederschuhe zurückgreifen. Hat aber a gut geklappt. Zumindest haben wirs pünktlich vor Sonnenuntergang mit schönen Lichtwechseln zum Delicate Arch geschafft. Massenhaft Touristen, mit lauter tollen Kameras, aber wir ham ja a ned grad wenig Fotos gmacht. War schon schön. An Tieren haben wir heute nur massig Eidechsen gesehen, ist halt doch eher wüstenartig, aber die Landschaft ist einfach einmalig. Für den Nationalpark bräuchte man auch viel viel mehr Zeit... aber einen kleinen Einblick haben wir jetzt schon. Am Rückweg ausm Nationalparkl raus haben wir erstmal an Schock kriegt, weil uns des Navi erzählt hat, daß wir noch 4h bis Moab brauchen. War aber gar ned so lang, des kam nur mit den Wegen im Park ned zurecht (Gott sei Dank). Das lazylizard Hostel war dann erstmal etwas kompliziert zu finden und dann sehr alternativ.
Die Küche war etwas dreckig (eigentlich alles ein bissl), aber wir haben trotzdem unsere Nudeln mit Tomaten-Olivensauce gekocht, war lecker und die Bakterien haben wir offensichtlich auch überlebt. Ein Typ hat und was von seinem Kuchen angeboten, Brownieteig und drauf Erdnussbutterschokolade, nochmal ne Schicht Kuchen und dann Schokosoße oben drüber... oje. Einer von den Amerikanern, der den Kuchen probiert hat, hat die Häflte weggeschmissen. War wahrscheinlich extrem süß. Wir haben uns ned dran gedraut, wir hatten ja auch noch tolle Milka hihi.
Dienstag, 21. April 2009
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