Sonntag, 28. Dezember 2008

Everglades

















Heute war der Everglades National Park auf dem Programm. Erst waren wir bei einer AirBoat Tour. Das ist echt ganz schön laut, so zwanzig Leute auf einem Boot, ein überwitziger amerikanischer Führerer, der meinte er fährt das Boot heute zum ersten Mal (ja ja). Aber er war voll nett und wir sind gut gefahren und haben auch einige Tiere gesehen, viele Aligatoren und ein paar exotische Voegel und Schildkroeten. War schon beeindruckend, die dschungelartige Umgebung im Wasser, und die Sonne hat richtig runtergebrannt - gut dass wir Sonnencreme dabei hatten.
Nach dem touristischen Teil - sind wir dann weitergefahren zum Main Entrance vom National Park, haben uns erstmal Karten besorgt vom Gebiet und ich hab mich gleich ueber die Rangertouren, die kostenlos angeboten werden informiert. Tagsueber haben wir drei Trails geschafft. Erst den Gumbo Limbo Trail, der sehr eingewachsen und schattig ist, dann den Anginga Trail, der zum groessten Teil am Wasser liegt und wo man wieder viele Tiere (und Touristen) sehen. Da haben wir auch wieder einige Alligatoren und sonstiges Getier gesehen. Am witzigsten war ein Reiher, der sich mit einem Fisch uebernommen hatte, der steckte naemlich quer auf seinem Schnabel und er hat ihn partout nicht wieder runterbekommen. Sah lustig aus, fuer den Fisch war das aber wohl weniger toll... auch wenn er am Schluss fluechten konnte, wird er das nicht mehr lange ueberlebt haben.
Der dritte Trail war sehr kurz, eigentlich nur Aussichtpunkt, der Pahaokee Overlook. War schon ein netter Ausblick ueber die Landschaft - nur ist es langsam schon dunkel geworden und die Muecken fanden dass toll, und uns auch.... also konnten wir nicht mehr still stehen bleiben ohne zehntausend neue Mueckenstiche zu bekommen. Lang waren wir dort also ned.
Im Dunkeln haben mich meine drei Maenner dann noch ueberredet einen kleineren Trail im Pine Wood Teil zu machen. Es war richtig richtig dunkel,... und es hat immer wieder so komisch geraschelt. Aber wenn immer jemand vorneweg geht und die Spinnweben und Tierchen verscheucht gehts und man kanns echt geniessen. Einige Gluehwuermchen hab ich gesehen und die Sterne waren auch voll schoen zu sehen. So ging die Zeit bis zu der Nachtwanderung mit dem Ranger schneller rum. Eigentlich haetts ein Diavortrag werden sollen, aber der Projektor war Gott sei Dank kaputt hihi. So haben wir den Anhinga Trail nochmal bei Nacht gesehen und gelernt, wie man Alligatoren nachts findet (und fangen kann), teilweise waren die dann auch wirklich nahe am Steg. Schon beeindruckende Viecher.
Das war dann eigentlich schon unser letzter Tag, wie schade... wir haben ihn aber noch schoen ausklingen lassen mit ein bissl Bier und Wizard Kartenspiel spielen.

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