Donnerstag, 25. Dezember 2008

Eine laaaaange Autofahrt und Weihnachtslieder am Strand




Juhu, wir habens geschafft. Weihnachten in Miami, sehr sehr toll :-)
Der Weg war lang und beschwerlich.... gestern nachmittag so um drei simma losgekommen, erst hatte ich voll rumgenervt, dass der Torsten schnell nach Hause fahren muss, damit wir um 2 losfahren koennen, aber irgendwie hat des ganze wie immer laenger gedauert als erwartet. Wir haben das Auto richtig vollgestopft. Klar, einiges an Kleidung (wir fahren ja vom Schnee in die heisse Sonne) und sonst tolle Sachen, wie meinen Papierchristbaum zum selberaufbauen und Christstollen hier vom Aldi. Wichtige Sachen um einen schoenen Heilig Abend zu verbringen.

So lang im Auto war ich aber noch nie, glaub i. Die erste Etappe hat Matze gefahren von Princeton nach kurz nach Washington. 336 Meilen, 8 Stunden. Aber da war a bissi Stau und so,... an Newark Delware sind wir auch vorbei gekommen! Um 23:00 war dann Kunos und meine Schicht als Beifahrerin. Ging recht gut eigentlich - mit Mitternachtsburger im McDonalds, wo ich mein heissersehntes HappyMeal mit Pony gekriegt hab hihi. Um 6 wurds dann echt langsam schwierig, i war sooo mued, aber um 7 haben uns die anderen zwei wieder abgeloest kurz nachm Waffle House (das lieben die Floridaner). Um 17:22 sind wir dann irgendwann endlich endlich in Miami angekommen. Hotel La Quinta in Cutler Ridge ist sehr nett. Wir haben alle erstmal die Dusche getestet!

Abends sind wir dann wieder Richtung Miami gefahren und haben uns an den Strand gesetzt. Bissl windig, und es hatte nachmittags a geregnet, aber es war soooo schoen warm. Ein bissl besonderer Heilg Abend war das. Wir haben dann Weihnachtslieder gesungen mit Floete, und haben Stollen gegessen und Geschichten und Gedichte vorgelesen. Sehr schoen. Um 23 Uhr sind wir dann in die St Patricks Church gegangen, die hatte ich vorher rausgesucht. Da gabs erst ein Konzert von Chor und kleinem Orchester. Wir waren gerade noch rechtzeitig, um einen netten Platz zu kriegen - es war echt brechend voll, aber schoen. Es gab auch eine schoene Krippe aus Holz und draussen vor der Tuer waren alle Palmen schoen mit Lichterketten geschmueckt - irgendwie unwirklich, aber schoen das alles mal erlebt zu haben. Ich glaub in den kommenden Jahren werde ich dann trotzdem lieber wieder daheim in der Kaelte feiern mit allen meinen lieben Menschen!

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